24.02.2026 | 11:21

LH-Stv. Landbauer: Finanzierung für integriertes Mobilitätsangebot in Klosterneuburg gesichert

Nächster entschlossener Schritt für einen starken öffentlichen Verkehr in Niederösterreich

LH-Stellvertreter Verkehrslandesrat Udo Landbauer
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Nach dem positiven Beschluss der NÖ Landesregierung am 24. Februar 2026 nimmt die NÖVOG einen integrierten öffentlichen Verkehr im Projekt „Klosterneuburg“ in Angriff. Im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung soll in der Projektregion eine optimale Kombination von klassischen Linienverkehren (LEOpoldi Linienbusse) und bedarfsgesteuerten Angeboten (leoPOLDI Anrufsammeltaxis) umgesetzt werden.

„Mit dem integrierten Mobilitätsangebot in Klosterneuburg setzen wir den nächsten entschlossenen Schritt für einen starken öffentlichen Verkehr in Niederösterreich. Wir investieren gezielt in eine bessere, alltagstaugliche Mobilität und bringen verlässliche wie flexible Verkehrsangebote direkt zu unseren Landsleuten. Während Linienbusse im Takt die Hauptachsen bedienen, sorgen Anrufsammeltaxis in der Fläche und zu Randzeiten für die notwendige Ergänzung. So entsteht ein öffentliches Verkehrsnetz, das sich konsequent an den Anforderungen von Pendlern und Familien orientiert“, betont Verkehrslandesrat und LH-Stellvertreter Udo Landbauer.

Nach ersten erfolgreichen Pilotprojekten, etwa im westlichen Mostviertel oder im Bezirk Korneuburg, setzt die NÖVOG im Auftrag des Landes Niederösterreich in weiteren Regionen einen modernen integrierten Verkehr um. Das Projekt „Klosterneuburg“ beinhaltet den öffentlichen Regionalverkehr der Gemeinden Klosterneuburg und St. Andrä Wördern. Hier werden künftig leopoldi Regionalbusse und leopoldi Anrufsammeltaxis einander im Sinne der Fahrgäste optimal ergänzen. Nachdem nun die Finanzierung seitens des Landes Niederösterreich beschlossen wurde, können die Fachleute der NÖVOG die konkreten Planungsarbeiten finalisieren und das entsprechende Vergabeverfahren in den nächsten Monaten starten. Ziel ist ein Betriebsstart im Laufe des Jahres 2028.

„Unser Ansatz ist, für die verschiedenen Fahrgastbedürfnisse das jeweils bestmögliche Angebot umzusetzen. Während Regionalbusse besonders entlang starker Achsen und im Schülerverkehr sinnvoll eingesetzt werden, stehen kleinere Fahrzeuge künftig flexibel und unkompliziert für Fahrten in der Fläche und auch außerhalb der Stoßzeiten zur Verfügung“, so die NÖVOG Geschäftsführer Wolfgang Schroll und Michael Hasenöhrl.

Dieser integrierte NÖVOG Ansatz, liniengebundenen öffentlichen Verkehr mit bedarfsgesteuerten Anrufsammeltaxis zu verknüpfen, soll in den nächsten Jahren in Niederösterreich weiterverfolgt werden. Neben dem Projekt „Klosterneuburg“ sind derzeit mit „Römerland Carnuntum“ und „westliches Weinviertel“ zwei weitere große Umsetzungsprojekte in Vorbereitung.

Weitere Informationen im Büro LH-Stellvertreter Udo Landbauer, Alexander Murlasits, Leitung Presse und Öffentlichkeitsarbeit, Telefon 0676/812 13742, E-Mail alexander.murlasits@noel.gv.at

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