In der Marktgemeinde Laxenburg (Bezirk Mödling) standen heute die Initiative des Zivilschutzverbands „Füreinander Niederösterreich“, der „Blaulichttag“ bzw. „Sicherheitstag“ sowie die damit verbundenen Vorführungen und Präsentationen der Einsatzorganisationen im Mittelpunkt einer Pressekonferenz, bei der Zivilschutz-Landesrat Martin Antauer und NÖ-Zivilschutzverband-Präsident Christoph Kainz auch über aktuelle und zukünftige Entwicklungen informierten. Im Anschluss wurde die Informationsveranstaltung „Blaulichttag“ besucht, die noch bis 15 Uhr am Schlossplatz in Laxenburg mit Spezialistinnen und Spezialisten sowie Informationsständen von Bezirkspolizeikommando, Bezirksstelle Rotes Kreuz Mödling, Freiwilliger Feuerwehr Laxenburg, Wasserrettung Niederösterreich / Pottendorf, First Respondern und Niederösterreichischem Zivilschutzverband stattfindet. Die Besucherinnen und Besucher können Einsatzorganisationen aus nächster Nähe erleben und sich über Vorsorge, Hilfeleistung und freiwilliges Engagement informieren.
Die Initiative „Füreinander Niederösterreich“ steht für organisierte, verlässliche Nachbarschaftshilfe nach Katastropheneinsätzen – dort, wo die Arbeit der Einsatzorganisationen endet, beginnt das strukturierte Miteinander. Ziel ist es, betroffene Menschen rasch und unbürokratisch bei Aufräumarbeiten sowie alltäglichen Herausforderungen nach Krisensituationen zu unterstützen. „Gerade nach Katastrophen braucht es nicht nur Einsatzkräfte, sondern auch eine organisierte Nachbarschaftshilfe, die den Menschen im Alltag wieder auf die Beine hilft“, betonte Antauer. „Füreinander Niederösterreich“ schaffe dafür eine klare, niederschwellige und wirksame Plattform, so der Landesrat. Er sprach den vielen Freiwilligen und Ehrenamtlichen Respekt, Dank und Anerkennung aus.
Mit der Ausrollung von „Füreinander Niederösterreich“ entsteht ein flächendeckendes Netzwerk, das in einer Krise rasch und effizient helfen kann. Die Organisation erfolgt dabei durch den Zivilschutzverband. Es gilt dabei das Prinzip „Jeder macht, was er kann“; es wird ein eintägiger Grundlehrgang angeboten. Im Rahmen der heutigen Veranstaltung wurde die Initiative erstmals in der Region Industrieviertel vorgestellt, die Ziele erläutert, um gemeinsam mit den Kommunen den Grundstein für eine starke, regionale Zusammenarbeit zu legen. „Mit ‚Füreinander Niederösterreich‘ machen wir aus Hilfsbereitschaft ein verlässliches System – niederschwellig, regional und direkt wirksam.“ Die Initiative sei gelebte Solidarität und eine praktische Antwort auf Krisen und Katastrophen, so Präsident Kainz.
Im Hinblick auf die Aufgabe des Zivilschutzverbandes meinte Kainz: „Der Zivilschutzverband ist schon seit 60 Jahren vor allem für die Präventionsarbeit im Bereich der Sicherheit zuständig; er fördert aktiv die Eigenverantwortung, um Bürger auf Krisenszenarien wie Blackouts etc. vorzubereiten. Es gibt in allen niederösterreichischen Gemeinden und Städten gut ausgebildete Zivilschutzbeauftragte vor Ort.“
Nähere Informationen: NÖ Zivilschutzverband, Pressesprecher Markus Wittmann, Telefon 0699/81219325, E-Mail markus.wittmann@noezsv.at, www.noezsv.at, www.fuereinanderniederoesterreich.at
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